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Energiesparberatung vor Ort

Für alle Haus- und Wohnungseigentümer, die bereit sind, in Wärmedämmung, den Austausch ihrer Heizungsanlage und in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu investieren, gibt es eine wichtige und staatlich geförderte Hilfe: die fachmännische Vor-Ort-Energiesparberatung.

Am Anfang steht die umfassende Bestandsaufnahme vor Ort. In einem schriftlichen Gutachten fasst der Fachmann die Ergebnisse zusammen. Hier gibt er Hinweise auf empfehlenswerte Energiespar-Maßnahmen und prüft den Einsatz erneuerbarer Energien. Bei einem persönlichen Gespräch gibt er Tipps, wie der Eigentümer die vorgeschlagenen Maßnahmen am besten und kostengünstigsten umsetzen kann. Außerdem informiert der Energieberater, welche Fördermittel in Anspruch genommen werden könnten.

Die Beratungskosten werden bezuschusst, die Höhe des Zuschusses ist abhängig vom Gebäudetyp und der Anzahl der Wohneinheiten.

Die Höhe des Zuschusses für eine Vor-Ort-Beratung beträgt maximal 300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. maximal 360 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Für die Integration von Hinweisen zur Stromeinsparung wird ein zusätzlicher Bonus von 50 Euro gezahlt. Der sich daraus ergebende Förderbetrag ist jedoch auf höchstens 50% der Beratungskosten (brutto) begrenzt. Er kann durch die Integration thermografischer Untersuchungen oder eine Luftdichtigkeitsprüfung nach DIN 13829 (Blower-Door-Test) zusätzlich um bis zu 100 Euro gesteigert werden. Es kann aber jeweils nur einer der beiden Tests gefördert werden.

Für den anzufertigenden Beratungsbericht bzw. das Thermografiegutachten sind in den Anlagen zur Richtlinie bestimmte Mindestinhalte vorgeschrieben. Bei Nichteinhaltung droht der Verlust der Förderung. Eine Nachbesserung von Berichten/Gutachten ist nicht vorgesehen.

Anspruch auf eine Energiesparberatung vor Ort haben grundsätzlich alle Gebäude- oder Wohnungseigentümer (natürliche wie juristische Personen), sofern sich die Beratung auf das gesamte Gebäude bezieht. Das gilt auch für rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, der Wohnungswirtschaft sowie Agrarbetriebe, wenn ihre Umsätze bestimmte Summen nicht überschreiten. Ferner wendet sich das Programm an Einrichtungen mit gemeinnützigem, mildtätigem oder kirchlichem Charakter.

-Die Gebäude müssen sich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden.
-Die Baugenehmigungen müssen vor 1984 (alte Bundesländer) beziehungsweise vor 1989 (neue Bundesländer) erteilt worden sein.
-Mehr als die Hälfte der Gebäudefläche des betreffenden Objekts muss zu Wohnzwecken genutzt werden.

Wichtig: Im Rahmen der Inkraftsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 wurden die Regelungen für die Vor-Ort-Beratung angepasst. Die Details dazu finden Sie hier .

BAFA-Energieberater sind qualifizierte Ingenieure, von den Handwerkskammer geprüfte Gebäudeenergieberater (HWK) oder Absolventen anderer - vom BAFA anerkannter - Fortbildungsmaßnahmen, die im Förderprogramm zur Vor-Ort-Energiesparberatung antragsberechtigt sind. Eine Liste mit Energieberatern aus Ihrer Region finden Sie über unsere Energieberatersuche oder auf den beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (» BAFA ).

Erneuerbare Energien

Bonusförderung Kesseltausch:

Zurzeit kann der Kesseltausch nicht gefördert werden. Eventuelle Änderungen hierzu werden an dieser Stelle bekannt gegeben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Allgemeine Informationen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Im Interesse einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Energieversorgung, angesichts der nur begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieressourcen sowie aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes fördert die Bundesregierung den Ausbau erneuerbarer Energien im Energiemarkt. Das Ziel der Förderung ist, den Absatz von Technologien der erneuerbaren Energien im Markt durch Investitionsanreize zu stärken und deren Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (» BAFA) sind förderfähig:

Die Errichtung und Erweiterung von

- Solarkollektoranlagen bis 40 qm; Bruttokollektorfläche,
- Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 qm; Bruttokollektorfläche auf Ein- und Zweifamilienhäusern mit hohen Pufferspeichervolumina,
- automatisch beschickten Anlagen zur Verbrennung von fester Biomasse für die thermische Nutzung bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung,
- handbeschickten Anlagen zur Verbrennung von fester Biomasse für die thermische Nutzung von 15 bis 50 kW Nennwärmeleistung (Scheitholzvergaserkessel),
- effizienten Wärmepumpen,
- besonders innovativen Technologien zur Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Energien nach Maßgabe dieser Richtlinien:
o Große Solarkollektoranlagen von 20 bis 40 qm; Bruttokollektorfläche,
o Sekundärmaßnahmen zur Emissionsminderung und Effizienzsteigerung bei Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse bis einschließlich 100 kW Nennwärmeleistung
o besonders effiziente Wärmepumpen.

Neben den eben beschriebenen Fördertatbeständen gibt es ein Bonussystem, das für deutlich höhere Förderbeträge sorgen kann. Wer z. B. Solarkollektoren und Biomassekessel besonders energieeffizient einsetzt oder erneuerbare Energien miteinander kombiniert, wird zusätzlich mit einem Bonus belohnt. Eine Übersicht über die verschiedenen Fördermöglichkeiten kann zusammen mit den Antragsformularen heruntergeladen werden.

Für nähere Informationen zu den einzelnen Fördersegmenten klicken Sie bitte auf die entsprechenden Punkte in der Übersicht auf der linken Seite.

Eine Datenbank zu Gebäuden, die besonders energieeffizient saniert oder gebaut wurden oder die erneuerbare Energien beispielhaft eingesetzt haben, finden Sie unter diesem „» Link“.

Verfügbare Haushaltsmittel

Über die Verfügbarkeit der Haushaltsmittel wird mit Hilfe der sogenannten „» Förderampel“ Auskunft gegeben.

» Förderung von Solarkollektoranlagen
» Förderung von Biomasseverfeuerungsanlagen
» Förderung von effizienten Wärmepumpen
» Innovationsförderung